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Flugphase

Die Gedanken sind frei

So, jetzt habe ich das Baby seit einem Monat. Mir fehlt immer noch der Media-Player und der ein- oder andere Remote-Desktop-Client. X-Forwarding funktioniert anscheinend nur, wenn man das Chromebook in den Entwicklermodus geschaltet hat – wenn man das tut, dann wird man darauf aber auch sehr prominent hingewiesen. Gerade habe ich das Gerät einmal an einen externen Bildschirm angeschlossen – und dabei herausgefunden, dass die Tastenkombination STRG+Vollbildschirm (STRG+F4) die Auflösung bzw. Aufteilung der Bildschirme ändert, damit sehe ich dann auch die 1920×1200 px die mein Bildschirm anzeigen kann.
Insgesamt verwende ich das Chromebook mittlerweile so, wie es bei den Netbooks wohl mal vorgesehen war – als Browsing-Gadget mit Tastatur. Das fühlt sich besser an als ein Android-Tablet. Aber einen vollwertigen Laptop/ PC ersetzt das nicht.

VBA Formel

May 3

Weil ich es immer wieder brauche…
Public Function STRINGINRANGEOR(rngSearch As Range, ParamArray parms() As Variant) As Boolean
Dim x As Long
Dim y As Long
Dim i As Long
Dim bResult As Boolean
bResult = False

For x = 1 To rngSearch.Columns.Count
For y = y To rngSearch.Rows.Count
For i = LBound(parms) To UBound(parms)
If InStr(1, rngSearch.Cells(y, x).value, parms(i), vbTextCompare) > 0 Then
bResult = True
GoTo Result
End If
Next i
Next y
Next x

Result:
STRINGINRANGEOR = bResult

End Function

chromebook

Heute dann der zweite Tag mit dem Chromebook – Mission Arbeit. Aber erst einmal die IT dafür anpassen. Ich habe zuerst einmal auf meinem VDR-Rechner (ein alter EEE PC 701) cloudprint installiert, damit ich mit dem Chromebook drucken kann, ohne einen anderen Rechner dafür starten zu müssen.

Die Powerpoint vom Kollegen hat google docs geschluckt und zeigt sie auch einigermaßen richtig an. Wenn man diese konvertiert, findet sich in google docs aber keine entsprechende Funktionalität für die Masterfolie. Das Design wird übernommen, es ist aber unklar, wie man dieses dann bearbeiten kann.

Ansonsten hat mich google docs mal wieder daran erinnert, dass Präsentationen durch Slides nur unterstützt werden sollen, und nicht das die Slides der per Projektor an die Wand geworfene Version des gesamten Vortrags sind – sprich die Schriftgrößen sind im Standard sehr groß. Das Arbeiten geht gut von der Hand, und die Features, die man wirklich braucht sind auch gut umgesetzt. Warum ich so viel über google docs schreibe? Nun, bisher hatte ich immer mal wieder einen Versuch unternommen, google docs zu nutzen, aber auf einem PC/ Laptop habe ich keinen Grund, das auch zu tun, weil (Libre-) Office nur einen Mausklick entfernt sind.

Dann ging es auf einen Nachmittagsspaziergang:

Skyline Hamburgs in HDR

Die Bilder bekommt man mit dem Chromebook nicht vom Telefon (das sich als MTD meldet, d.h. nicht als schnöder Massenspeicher). Dafür gibt’s google+ mit Instant Upload Funktion. Dann landen die Bilder bei g+ und dort kann man sich die wieder abholen (oder gleich verlinken).

Dann ein wenig Spiegel Online lesen. Da fällt mir auf, dass Tahoma mittlerweile echt grottenschlecht ausschaut. Also für alle, die Tahoma, Verdana und Arial nicht mehr sehen können und Arimo (Google Font für’s Chromebook) haben, hier ein userstyle für Stylish.

Im Chrome Web Store gibt es leider eine Menge “Apps”, die nichts mehr sind als ein Link auf die Page einer x-beliebigen Firma. Das sollte meiner Meinung nach stärker markiert werden, denn einen Link kann ich mir einfacher in meine Bookmarks packen. Wenn ich mir eine “Chrome Web App” installiere, dann erwarte ich eigentlich etwas, was den Funktionsumfang einer Seite X um dieses oder jenes Feature erweitert, nicht einen Link.

Surfen gefällt – wie mit Chrome eben – und wenn man das Netbook mit Windows 7 startet, um dann ca. eine Minute auf den Login-Screen zu warten und eine weitere, bis der Browser sich endlich öffnet, lernt man das Chromebook zu schätzen. Beim Chromebook spielt es keine Rolle, ob es im Standby war oder heruntergefahren, das Eingeben des Passworts dauert länger als das starten. Heute Morgen habe ich das Netbook angemacht – erst einmal neun Updates in Windows 7 – das passiert einem mit dem Chromebook nicht. Alles, was man mit einem neuen Windows 7 Laptop machen muss

  • Programme, die vorinstalliert mitkommen löschen
  • Notepad++ und CCleaner installieren
  • Alle möglichen Einstellungen umdrehen (z.B. Anzeige von bekannten Dateiendungen einschalten)
  • etc. pp.

sind mit einem Chromebook einfach nicht notwendig. Das hat eben Vor- und Nachteile. Bisher konnte ich alle Aufgaben “in der Cloud” erledigen, aber die “User Experience” könnte noch ein wenig reibungsloser sein.

Mein Chromebook

Mein Chromebook hat also jetzt seine ersten acht Stunden (mein Schlaf abgezogen) hier verbracht. Zeit für die ersten Gedanken zum “Browserlaptop”.

  • Zwar gibt es eine Chrome-App für Citrix (Citrix Receiver), die nützt aber leider nüscht, wenn der Citrix-Server-Betreiber Technologien, die jünger als zehn Jahre sind, für Teufelszeug hält. In diesem Falle kann man sich beim Server nur .ica-Dateien abholen, die ein paar Minuten gültig sind. Unter Windows kann man damit den Citrix-Client starten, unter Linux geht das ähnlich (allerdings muss man da noch ein wenig fummeln, damit das dort per Point & Click funktioniert). Für die Arbeit fällt also das Chromebook schon mal flach; schade eigentlich.
  • An das lokale NAS kommt man via dessen Web-Oberfläche – was zu erwarten war – und kann sich dort die Medien herunterladen. Leider ist der Medienplayer Chromes nicht wirklich der Hit. Ich wünsche mir, VLC starten zu können. Hier gibt’s aber bestimmt Patent- & Lizenzprobleme, wenn die Google-Partner die Geräte mit VLC drauf verschicken. Das im der Entwicklerversion von ChromeOS ein Window-Manager auftaucht, macht Hoffnung.
  • Die Shell (STRG + ALT + T) mit SSH-Unterstützung ist ein nützliches Werkzeug.
  • Was Google nie selbst machen würde: ich würde mir eine Unterstützung für den VMWare-Player wünschen. Wir schmeißen im Job, wenn jemand was neues zeigen möchte oder wir zusammen etwas entwickeln gerne mit VMs. Um die auszuführen, wäre das Chromebook prinzipiell leistungsfähig genug, und ich hätte gar keinen Grund für ein Firmenlaptop mehr…
  • UPNP/ DLNA für MP3 und Filme wäre klasse.

To be continued…

Dear DenverCoder9,

I really feel your pain. It is even more annoying to search and find only one entry, originally posted by myself…

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Gestern auf der A7, auf dem Weg zurück nach Hause.

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Heute geht’s zum “Bootcamp”. Da wird nicht gebootet oder Boots verteilt… Man hört so, was der Rest der Kollegen so macht, und ein paar Workshops sind auch geplant. Und damit man des Abends nicht versackt, findet das traditionell in der Pampa statt…

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Schon auf g+ gepostet – aber hier ist mein…

tumblr - we are the 99 percent

Ein tolles tumblr Photoblog zu occupy wallstreet.

Facebook will der interaktive Lebenslauf für seine Benutzer sein. Die gesamte Zeit, von Geburt (Anmeldung, aber das erledigen heutzutage manchmal schon die Eltern) bis zum Ableben will Facebook alles speichern und mir und meinen Kontakten präsentieren.

Die Sache ist nur: das will ich nicht. Ich habe, seit dem dieses Internet den Durchbruch geschafft hat, ein Blog. Das ist mir irgendwann in 2006 mal verloren gegangen, weil ich ein wenig zu viel im Dateisystem gespielt hatte. Parallel hatte ich mir ein “Kotzblog” angeschafft, in dem ich mich pseudonym über meine Kollegen, Frauen und die gesamte Menschheit ausgekotzt habe, wenn ich sie mal wieder nicht verstanden habe oder sie mir einfach auf die Nerven gingen. Das Kotzblog war für mich ein Ventil, Dinge zu sagen, die man besser keinem ins Gesicht sagt, und über Gemütszustände zu sinnieren, die man besser nicht mit (persönlich) Bekannten thematisiert.

An einem langweiligen Abend surfte ich durch die Reste meines verloren gegangenen, “seriösen” Blogs per Archive.org und stellte fest: Das Abhandenkommen meiner digitalen Vergangenheit hatte einen sehr angenehmen Effekt. Ich hatte nämlich Dinge vergessen und verdrängt, die es schon beim Schreiben eigentlich nicht Wert waren, weiter betrachtet zu werden! Also löschte ich auch mein Kotzblog, in dem Dinge standen, die im Frust oder in Selbstüberschätzung meine Tastatur in den Äther verließen.

Jetzt kommt Facebook, und will mir all die Parties, zu denen ich nicht gegangen bin, oder die Parties, bei denen ich mir einen faux-pas geleistet habe lebenslang unter die Nase reiben. Wann ich geschrieben habe, dass ich im Hotel sitze und Langeweile habe, oder wenn ich mit Kollegen essen, tanzen & feiern war. Macht man sich den Spaß und klickt das bis zum Ende durch, kommen doch recht viele “Hmm, das habe ich vergessen”-Momente hoch, und wie oben schon beschrieben, nicht nur gute.

Um bei Facebook etwas zu “löschen” (es wird nicht wirklich gelöscht, nur “unsichtbar gestellt”), muss man für Tweets drei nicht-automatisierbare Klicks PRO Tweet machen, für direkt über Facebook veröffentlichte Statusmeldungen zwei Klicks. Das habe ich die letzten Tage ca. 1.500 Mal getan. Die sozialen Netzwerke machen hier mal wieder deutlich, wie wichtig Ihnen “User-Content” ist, und dass sie diesen nicht gerne wieder hergeben, sollte man sich das doch mal anders überlegen.

Bei Twitter muss man auf “Delete” klicken und kann den folgenden Dialog per Leertaste bestätigen, das geht schon einmal schneller. Leider zeigt twitter nicht alle Tweets an, so dass mein Twitter-Profil noch ca. 940 Tweets anzeigt, die ich selbst aber nicht mehr sehen kann.

Xing habe ich, nachdem es versucht, ein Facebook für die arbeitende Bevölkerung zu werden (erinnert sich noch jemand, das Facebook ursprünglich ein Dienst für Studenten war?) auch mal auf das Minimum beschränkt. Geholfen hat hier ein Personalberater, der der Meinung war, ich würde ihm den Namen von Kollegen verraten, wenn er mir zum Dank “ein nettes Abendessen mit meiner Frau” spendiert (nebenbei: für ein nettes Abendessen mit meiner Frau muss ich ca. zwei Stunden arbeiten, dafür würde ich meinen Arbeitgeber nicht schädigen).

Microsoft will mit Windows-Live irgendwie auch ein Facetwitterbookchattunes werden. Man kann sich zu Facebook und Twitter verbinden, soll seine Kontakte bei Windows Live speichern und bekommt tolle Informationen, welche Musik die Kontakte gerade hören oder ob sie sich den Zeh gebrochen haben. Nur gilt hier wieder: der Nutzen von Diensten, die meine virtuellen Freunde verwalten wollen, nimmt mit deren Zahl gewaltig ab. So kann sich mein Android-Telephon mit allen oben genannten Diensten synchronisieren. Was dazu führt, dass ich “Herta Müller” aus meinem Telefonbuch löschen will und irgendein Dienst sich weigert, das auch auszuführen, mit dem Ergebnis, dass ihre Kontaktdaten fünfzehn Minuten später wieder im Addressbuch stehen.

Auch hier habe ich mich für die Radikalkur entschieden und alle Kontakte gelöscht. Wer wichtig ist/ mit wem ich sprechen will, wird sich im Laufe der Zeit wieder in meinem Telefonbuch einfinden.

Das ist kein Datenschutz-Rant – ich bin eher Fürsprecher der Spackeria - und mir ist bewußt, dass mit den richtigen Techniken alle meine Äußerungen noch zu finden sind. Da habe ich auch kein Problem mit, schließlich habe ich 99,9% derer vernünftig getätigt, und die Ausreißer, die hat jeder Mal. Mir ist nur wichtig, das ICH den ganzen Kram nicht mehr sehe.

Und noch eines: während ich so mit dem Telefon-getwittert habe, habe ich auch mal Photos versendet. Der Service, wo die liegen, wurde gekauft, filettiert und weiterverkauft, und schließlich liegen meine Photos jetzt bei so ‘ner Art “Internet-Payback”. Solcherlei Dinge möchte ich mit meinem Content gar nicht unterstützen – hätte ich meine Timeline nicht aufgeräumt, wüsste ich nicht einmal, das meine Sonnenuntergang-Photos jetzt Aushängeschilder für ein Punkteportal sind.

Twitter werde ich in Zukunft eher retweetend/ lesend nutzen. Facebook wird, wenn ich was schreibe, nach ca. ein Monat wieder gelöscht werden. Mal schauen, was ich mit google+ mache.