Archiv für August 2009

Keine Post mehr

Die Deutsche Post AG will alle verbliebenen eigenen Filialen in spätestens zweieinhalb Jahren an konzernfremde “Partner” abgeben. Bei Kunden löst das gemischte Gefühle aus.

via Deutsche Post zieht sich zurück – wedel-schulauer-tageblatt.de.

Was werden wir wohl ex post sagen?

Unfrage zur Bundestagswahl 2009

Ich las gerade in einem Forum zur Bundestagswahl, dass die Partei der “Nichtwähler” nicht vertreten sei. Dazu folgende kleine Umfrage:
Hinweis: Aufgrund des Umfrage-Programms bitte zwei Mal auf den Knopf klicken!

Was wirst du am 27. September tun?





Hinweis: die Antworten werden nicht angezeigt. Ich werde diese (anonymisiert, falls notwendig) zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlichen.

Piratenspot gewählt

Die Piraten haben ihren Spot gewählt. Besonders gut finde ich, dass er mit Open Access anfängt, also nicht zuerst die “Paranoia” thematisiert (dass ich paranoid bin, heißt noch lange nicht, dass ich nicht verfolgt werde). Nicht zuerst, aber dann doch aufgreift. Dazu ein professioneller Sprecher und einfache, aber eingängige Grafiken. Ich wünsche den Piraten viele prominente Sendeplätze.

Klar zum Ändern!

“Generation Upload” – Mein Senf zu JK Wedding Entrance

In den letzten vier Wochen kochte die Blogosphäre ja zum Thema “Generation Upload“, die Vodafone bzw. Scholz & Friends erfunden haben will, komplett mit Spot und Blog-Kampagne.

Während da die Marketeers also “das Bloggen, Youtuben und Podcasten” für sich ausschlachten wollen, stellt jemand ein witziges Video online (als ich es sah dachte in den ersten Sekunden “wie schmalzig” und dann hat’s mich doch berührt).

Lustigerweise hat das die Verkäufe des Songs “Forever” von Chris Brown besser befeuert als jede geplante Kampagne:

Das hätte sich Chris Brown in seinen kühnsten Träumen nicht vorstellen können: Sein Song “Forever” wird der Renner, weil er Teil einer ganz ungewöhnlichen Hochzeitszeremonie war.

via Chris Brown profitiert von JK Wedding Entrance Dance.

EU-Maulkorb fürs BVerfG gefordert

Weil in Karlsruhe nicht entschieden wird, wie die Herren aus Brüssel es gerne hätten (z. B. die demokratisch kaum legitimierte Kommission) fordern “Juristen” jetzt einen Europa-Maulkorb für das Bundesverfassungsgericht:

Dem entnehmen die Unterzeichner, dass das Verfassungsgericht bereits in Kürze “auf einen Justizkonflikt mit dem EuGH zusteuert”. Die Folgen einer solchen Konfrontation wären aus Sicht der Juristengruppe “außerordentlich fatal”: Denn die EU-Kommission müsste in diesem Fall ein Vertragsverletzungsverfahren einleiten – und das dann zu erwartende Urteil des EuGH wäre “mit einschneidenden Finanzsanktionen” verbunden. Die Zahlungen hätte Deutschland sogar “dauerhaft zu entrichten”, da der Gesetzgeber an der Entscheidung des Verfassungsgerichts nichts ändern könne. Der drohende Justizkonflikt ließe sich deshalb nur entschärfen, indem das Verfassungsgericht gesetzlich dazu verpflichtet wird, die Verfahren vor der eigenen Entscheidung beim EuGH vorzulegen.

via Hochrangige Juristen fordern Einschränkungen des Bundesverfassungsgerichts – DER SPIEGEL – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten.