Parteispenden via Twitter
“Parteispende” veröffentlicht Großspenden auf twitter. Fragt noch jemand, wofür Twitter gut sein könnte?
“Parteispende” veröffentlicht Großspenden auf twitter. Fragt noch jemand, wofür Twitter gut sein könnte?
Neulich, auf dem Gang.
Vorstand: “Herr Fritsche. Mein Unternehmen hat ein Problem. Wir geben zu viel aus, und nehmen zu wenig ein. An den Ausgaben kann ich nichts machen, wir brauchen einen neuen Springbrunnen für das Vorstandsbüro, dringend! Auch kann ich die Management-Prämien nicht kürzen, wo kämen wir da hin, wenn das sich herumspricht? Die Einnahmen können wir auch nicht ändern, wir haben gerade für unsere zahlungsunwilligsten Kunden, als Ansporn, die Preise gesenkt!”
Fritsche: “Aber natürlich, Herr Vorstand! Da ich ihr Haus schon ein wenig länger kenne, ist mir aufgefallen, dass verschwenderisch mit Büroklammern umgangen wird. Hier könnten wir sparen, wenn wir einfach weniger Büroklammern verteilen. Wenn wir Glück haben, kann man mit den Papieren auch lose umgehen”.
Klingt unrealistisch? Irgendwie schon. Der Vorstand würde geschasst werden, und Herr Fritsche hätte vermutlich auf lange Zeit sein letztes Beratungsmandat gehabt.
Sowas funktioniert nur in der Politik…
Ein sehr interessantes Interview in telepolis über die Bildung eines neuen Feindbildes: Der Moslem. Sabine Schiffer stellt während ihres Gespräches mit dem Interviewer auch sehr schön heraus, wieviel erschreckende Ähnlichkeit das Stereotyp “der Moslem” mit “der Joode!” hat.
Einfach mal lesen und in sich gehen.
Es ist seit Jahr und Tag gängige Praxis der sog. Eliten, dass allgemein relevante Themen auf markierte Gruppen projiziert werden. Dann kann man etwa unser Schulsystem so lassen wie es ist und muss nicht z. B. teuer die Schulklassen halbieren, sondern kann die daraus resultierenden Probleme den angeblich “Integrationsunwilligen” in die Schuhe schieben.
Menschenrechte sind unveräußerlich. Ich halte Religionsfreiheit für ein Menschenrecht (obwohl ich es am sinnvollsten finde, keine Religion zu haben). Mit Bedauern sehe ich, dass die Diskussionsforen und Umfragen zum Schweizer “Minarettverbot” von “Gratulanten an die mutigen Schweizer” beherrscht werden.
Das “wir” (“der Westen”, “die Zivilisierten”) gegen “die” (“die Araber”, “die Islamisten”, “die Moslems”, “die Terroristen”) hat offenbar gewirkt. Das macht mich traurig…
In Deutschland gibt es Petitionen, d. h. der Bürger hat die Möglichkeit, zu erwirken, dass ein bestimmtes Thema im Bundestag behandelt wird. Wenn die Petition angenommen wird und genügend Bürger mitzeichen (im Moment ca. 50.000). Hier ist z. B. eine Petition, die sich dafür einsetzt, dass Forschungsergebnisse, die mit Steuergeldern finanziert wurden, auch vom Steuerzahler zugreifbar sein sollen:
Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass wissenschaftliche Publikationen, die aus öffentlich geförderter Forschung hervorgehen, allen Bürgern kostenfrei zugänglich sein müssen. Institutionen, die staatliche Forschungsgelder autonom verwalten, soll der Bundestag auffordern, entsprechende Vorschriften zu erlassen und die technischen Voraussetzungen zu schaffen.
Zum Heulen oder Lachen…
Der Name “neue Bestimmung zur Internet-Freiheit” ist allerdings irreführend.
via Internet: EU lässt Netzsperren zu | Digital | ZEIT ONLINE.
Ja, ja, das waren noch Zeiten, als man unter Stärkung noch etwas verstand, was wirklich mit Stärke zu tun hatte. Heutzutage ist es oftmals schon als Stärkung zu verstehen, wenn dem geschwächten Opfer nicht noch zusätzlich in den Magen getreten wird.
via Telepolis wnews: Hallo, Bürgerrecht, ich helfe Dir mal hoch, ja?.
Bei telepolis steht mal wieder ein hervorragendes Beispiel für die Argumentationsweise unser geschätzten EU-Bürokraten:
EU-Gesundheitskommissarin Androulla Vassiliou trommelt aber nun und fordert die Menschen dazu auf, an der Impfung teilzunehmen. Gegenüber der Welt sagte sie, dass das Virus sich in der nächsten Zeit verändern und gefährlicher werden könne: “Nach allem, was wir wissen, können sich bis zu 30 Prozent der Bevölkerung mit der Schweinegrippe infizieren. In diesem Fall wird man leider auch mit einer erheblichen Zahl von Toten rechnen müssen. Wir müssen wachsam bleiben.”
Vassiliou weist dabei auch auf die wirtschaftlichen und sozialen Folgen hin, die durch die Ausbreitung der neuen Grippe entstehen können. Sie warnte gar davor, dass dadurch die “wirtschaftliche Erholung” gefährdet werden könne.
Dazu mein Kommentar:
Was ist eigentlich aus Schreiber geworden?
Indect – ein Paket von Forschungsförderungen der EU um Geräte und Software zu entwickeln, die Einzelpersonen auf Schritt und tritt verfolgen, in dem sie öffentliche Informationen, Überwachungskameras, Vorratsdatenspeicherung und soziale Netzwerke verknüpfen.
Es geht nicht in erster Linie darum, Informationen aus dem Netz zu filtern. Vor allem sollen diese mit anderen Datenbanken verknüpft werden. Beispielsweise mit Bildern von Videoüberwachungskameras oder mit Daten von Mobiltelefonen. Das Ziel, so scheint es: In irgendeiner Weise auffällig gewordene Menschen in der Realität schnell entdecken und langfristig verfolgen zu können.
via Zeit Online.
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