App signoff by Apple tricked (tethering, App pulled after blogpost)

Quite often, if you talk to Apple Fanboys about their iPhone, they say “but the apps are checked if they could cause any harm”. Well, here’s an example how thoroughly those apps are “checked” – a simple ‘flashing light’ app contained a network server that nobody in Cupertino noticed until engadget ran a story on this…

You may ask yourself, why on earth would anyone pay 99 cents for an iPhone app whose sole purpose is to flash bright, solid colors? We certainly wouldn’t recommend it, but Handy Light has a great little Easter egg that undoubtedly doesn’t jive with the folks at Cupertino HQ. Like Nullriver’s Netshare app before it, this little piece of software allows for SOCKS proxy tethering, without having to sign up for AT&T’s tethering plan.

via Handy Light for iPhone’s dirty little secret: tethering (update) — Engadget.

Froyo for Motorola Milestone “Undecided”. | AndroidGuys

Next European Milestone and 2.2 Froyo. I have expressed over the last  few days that the decision is pending.

via Froyo for Motorola Milestone “Undecided”. | AndroidGuys.

Oh well. My first Android Device was a Samsung Galaxy (I7500), which did get official Android 1.5 updates; an Android 1.6 images was leaked, which made it possible for custom rom cookers to publish a modded 1.6 version. The GAOSP project ported 2.1, but without support for the camera. Long story short, even if the specs of the Samsung Galaxy S are impressive, I won’t buy one.

With the Motorola Milestone, it’s different. The phone has a hardware implemented signature check (like the Droid X) that prevents it from booting roms that haven’t been released by Motorola. If Motorola decides to not update the Milestone anymore, I will be stuck with Android 2.1 – missing out new features (like, with Android 2.2, the JIT compiler).

In this case it’s “Bye bye Motorola” for me. The list of manufacturers to buy from gets shorter and shorter. HTC has known not to lock down it’s devices (those can be unlocked using simple hacks; it looks like to be intended to give a small, but not impossible challenge to the developers).

vpn setup

vpn tinkering

I am working on my new vpn setup. So far, I can ping the local 192.168.10.0/24 network from the vServer, but that’s about it – the TV Box doesn’t see the 10.10.0.0/24 network, and is not able to ping the roadwarrior.

Well, some reading to do during vacation!

Update: reading the manual helps!

reauktion zieht um

… und zwar zu netclusive. Dort gibt’s nämlich vServer mit (auf Anfrage) TUN/TAP interface.

Warum ich das brauche?

Nun, da es bei mir Zuhause gerade gefühlte 45°C warm ist (ich mach also der deutschen Bahn noch keine Konkurrenz), habe ich mir überlegt, mal ein wenig meiner Hardware auszulagern und zu konsolidieren. Das heißt, mein VPN-Endpunkt zieht jetzt vom heimischen Schreibtisch in’s Internet um, und reauktion.de eben auch.

Der Preis bei netclusive liegt geringfügig über dem des alten vServers, aber dafür sind die Leistungen besser (selbst in der Sparversion 1GB RAM vs. 256MB, 30GB HDD vs. 5GB).

Und da ich ja ab nächster Woche Urlaub hab’…

Mit orangem Shirt in den Niederlanden…

… neben Spaniern sitzend das Spiel anschauen. Cosmopolitan :)

Websperren kommen auf EU-Weg zurück

Wie schon damals bei der Vorratsdatenspeicherung (in Deutschland abgelehnt, dann über die EU eingetütet), kommen jetzt die Websperren wieder zurück.

Eigentlich entwaffnend ist die Aussage der führenden Politikerin, warum man so etwas brauche:

Malmström antwortete auf diese Fragen nur zurückhaltend und brachte ihre Haltung auf eine simple Formel: “Wir wissen nicht, was wir nicht wissen”. Zwar sei der Umfang des Handels mit Kinderpornografie nicht bekannt, man wisse aber, dass es ihn gebe.

via heise online – Websperren: EU-Kommission will schnell handeln.

Es sind die gleichen Argumente, die auch schon Ursula von der Leyen brachte. Wir wissen nichts, nehmen aber an, was wir brauchen, um unser Anliegen zu unterstützen.

Da sei es nur am Rande erwähnt, dass es auch hier nicht um “KiPo” geht, sondern um Jugendanscheinspornographie – d. h. die Frage, ob es sich um Kinderpornographie handelt, oder nicht, liegt im Auge des Betrachters (Richters), und hat nichts mit dem tatsächlichen Alter zu tun.

Man wird langsam echt müde und ist versucht, den ganzen Kram einfach ungeachtet passieren zu lassen.

Was mich schon seit Zeiten extrem nervt, ist, wie Excel mit csv-Dateien umgeht. Zum Einen werden beim Import alle möglichen “Formate” erraten (die in 90% der Fälle F-A-L-S-H-C sind), zum Anderen beim Speichern z. B. Feldtrenner nicht “escaped”. Das geht mir gehörig auf die … – z. B. versuche ich gerade meine Kontakte zu bereinigen. Größter gemeinsamer Teiler ist nunmal das Outlook-CSV-Format. Leider kann man weder in google contacts, noch in Outlook (2007!) Änderungen auf alle Kontakte machen (z. B. kann ich im Internet mit ldap-Adressen wenig anfangen).
Langsam frage ich mich, ob ich nicht meine Kontakte wieder in ‘ner Textdatei pflegen soll.

Geifern über EUGM-Urteil

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat entschieden:

Mit der Gewaltandrohung gegen Gäfgen bei der Fahndung nach einem entführten Kind habe Deutschland gegen das Folterverbot der Menschenrechtskonvention verstoßen, entschieden die Straßburger Richter. Sie warfen Deutschland eine mangelnde juristische Aufarbeitung der Folterandrohung vor.

Quelle
Wer ein wenig Popcorn hat, kann sich sogleich die Gewaltphantasien der Anti-Menschenrechtler im Forum anschauen: Folter ist doch ok!

Die Arroganz der Dummheit kondensiert in zwei Worten…

Heute morgen, auf dem Weg vom Flugzeugparkplatz zur Gepäckausgabe hörte ich aus dem Mund einer Mitreisenden die Worte “unnützes Wissen”, ein geflügeltes Wort, dass sich in der Zeit von sogenannten Wissensshows immer mehr ausbreitet. Die Frage, wieviel C4 benötigt wird, um 10kg Götterspeise in einem Umkreis von 10m zu verteilen, mag für den durchschnittlichen Privatfernsehkonsumenten nicht von Nutzen sein, unnütz ist die Antwort jedoch nur ohne Kontext. Und da kommen wir zu einer Definition: ohne Kontext ist diese Antwort nur eine Information. Für einen Forensiker kann diese Information sehr wichtig sein, weil sie evtl. Auskunft gibt, wieviel Sprengstoff verwendet wurde, um ein Opfer eines Chemiebaukastens in seinem Hobbylabor zu verteilen. Otto Normal RTL2-Konsument wird vermutlich nicht in diese Situation kommen, aber nur, weil er/ sie mit einer Information nichts anfangen kann (weil der Kontext fehlt), heißt das nicht, dass die Information per se unnütz ist.

Kommen wir zu Intelligenz… die bedeutet für mich, dass man Informationen, die man hat, in einem neuen Kontext zu neuen Folgerungen kombinieren kann, und somit neues Wissen erzeugt. Um dabei sehr erfolgreich zu sein, kann man entweder die Fähigkeit trainieren, neue Kombinationen zu erarbeiten, oder aus einem sehr großen Informationsschatz schöpfen (idealerweise beides).

Schlechte Mathematiknoten werden ja seit der Relativitätstheorie gerne mit der fünf Albert Einsteins abgekanzelt. Aber der Herr Einstein hatte nur schlechte Noten, weil er die Schulmathematik zu trivial empfand, die zugrunde liegenden Konzepte hatte er vermutlich 10x besser als sein Lehrer verinnerlicht. Insofern ist die Aussage “Ich bin blöd in Mathe, Einstein war’s auch” nicht richtig…